1.5 Russische Revolution 1917

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Lenin

(1. Folie)
Bereits am Ende des Jahres 1914 konnte man den Weltkrieg an der Westfront nicht mehr stoppen. Die Verteidigung unterlag dem Angreifer, außerdem gab es durch die Materialschlachten im Jahre 1916 nur minimale Frontverschiebungen, trotzdem war kein Durchbruch in Sicht.  
Aus dem Krieg wurde ein Grabenkrieg, der erst aufhören würde wenn einer dem Krieg nicht mehr stand halten konnte. Ein Zusammenbruch der Front 1917/1918 wäre eine Niederlage aber würde auch revolutionäre Umwälzungen mit sich bringen.

(2. Folie)
Allgemeine Erschöpfung machte sich im Jahre 1916 breit. Vorallem in Deutschen und Österreichischen Städten protestierten die Menschen (Hungerproteste), da die Ernte sehr schlecht ausfiel.

(3. Folie)
Im zaristischen Russland kam es zum ersten militärischen Zusammenbruch. Dieser Zusammenbruch war der Auslöser einer großen Revolution. Diese herbeigeführte Revolution war nicht die erste in Russland. Im Jahr 1905 kam es im russisch-japanischen Krieg zur ersten russischen Revolution.
Die Revolutionäre hatten dem Zaren einige Reformen abgenommen, außerdem führte die Einsetzung eines Parlaments, der Duma, nicht zu grundlegenden Veränderungen.
Der Einfluss im Parlament durch die bürgerlichenlinken Parteien, darunter enthalten Sozialdemokraten, die radikalen Kommunistischen und sozialrevolutionäre, blieb nach wie vor gering.

(4. Folie)
Die 300 jährige Jubiläumsfeier der Romanowdynastie 1913konnte den Wiederspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Reich der Zaren nicht decken.
Die russischen Gegensätze in der Gesellschaft waren sehr groß: Einmal die verarmten klein Bauern und Landarbeiter, dann die Großgrundbesitzer, das  Industriebürgertum und die arme Arbeiterschaft schon vor dem Krieg kam es zu Streik.

(5. Folie)
Die Not im 1. Weltkrieg wurde immer größer. Hungerproteste und Demonstrationen der Arbeiter gegen die Regierung führten im März 1917 zu einem Generalstreik. Der Zar wollte seine Truppe auf die Arbeiter ansetzten doch diese Truppe wechselte auch die Seite und wurde auch zu Streikende. Es kam zur Desertion vieler Soldaten. Es war der Beginn der Februarrevolution und das Ende der Monarchie.

(6. Folie)
Das Zarintische Russland war zusammengebrochen. Der Vertrauensverlust der Regierung beim Volk war zu groß um Reformen und Zugeständnisse zu treffen bzw. noch herbeizuführen. Der Zar trat ab und unterzeichnete die Abdankungerklärung am 2. März 1917.

(7. Folie)
Koalitionregierungen wurden durch die Partein des Parlaments gebildet und es kam zu freien Wahlen.
Die Führung ging an den Fürsten Lwow und später an den Sozialisten Kerenski.
Der Arbeiter und Soldatenrat wurde gebildet, dieser hatte auch die Macht über die Waffen, Arbeiter, Soldaten und provisorischen Regierung setzte sich für neue Reformen ein.

(8. Folie)
Provisorische Regierung setzt den Krieg gegen Deutschland und Österreich fort.
dadurch kam es zu einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen und politischen Lage.
Ludendorfschleuste einen Berufstevolutionär nach Russland. Dieser sollte die Macht an sich reißen und Russland aus dem Krieg herausführen. Leider hatte Lenin ganz andere Pläne.

(9. Folie)
Im April verkündete Lenin seine Aprilthese, dass er eine Zusammenarbeit mit der Provisorischen Regierung ablehnt. Die russischen Arbeiter sollten sich stattdessen mit den Bauern verbünden und das halb Kapitalistische Regim des Landes beseitigen. Daraus folgte dann der Imperialismus.
Die Weltrevolution würde nicht nur Russland sondern auch Industriestaaten erfassen und revolutionieren.

(10. Folie)
Die Bilder des Propagandafilms lassen ahnen,wie schlimm es im Schützengraben war. Was nicht zu sehen ist, sind die oftmals katastrophalen Umstände.
Nach einem Regen stand das Wasser nicht selten knietief in den Gräben, Schlamm bedeckte alles und machte das Leben zur Qual.
Im Winter setzte den Soldaten die Kälte besonders zu, und es kam häufig zu Erfrierungen. Die Angst vor Gasattacken wurde zu einem festen Bestandteil des Frontalltags genauso wie die Furcht vor immer neuen Angriffswellen aus den feindlichen Schützengräben.
Ratten, Läuse und andere Parasiten wurden zur ständigen Plage.

(11. Folie)
Die Soldaten waren davon überzeugt, dass sie  ihre Heimat und ihre Familie verteidigten. Jeden Tag gingen Millionen Briefe an die Fronten und umgekehrt als Feldpost in die Heimat. Die Familien schickten auch Nahrungsmittel, Kleidung und anderes. Für die Soldaten waren die Feldpostbriefe der einzige Weg, sich den Angehörigen und Freunden daheim mitzuteilen.

(13. Folie)
Die verwanten und Freunde machten auch oft sogennante Gedenktafel für den gefallenen Sohn oder Ehemann. Das massenhafte Sterben der Soldaten in den gewaltigen Materialschlachten des Weltkrieges brachte für zahllose Familien Trauer und Verzweiflung. Fast Alle Menschen liefen nur noch mit Schwarzen Trauerkleidung herum. Bis November 1918 starben etwa neun Millionen Soldaten, der Krieg hinterließ viele Witwen, viele Kinder kannten nicht mal ihren Vater.

(14. Folie)

Zwischen August und Oktober 1914 kamen bei Zwischenfällen fast 6.500 Zivilisten um, davon über 4.500 in Belgien. Außerdem wurden durch direkte Brandstiftung zahlreiche Gebäude zerstört, darunter die berühmte Universitätsbibliothek von Löwen.






Sturm auf das Winterpalais