6.2 Historische Bausteine des modernen Europa- Rom

 

 

6.2 Römer in Süddeutschland

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Das Bild zeigt das gesamte römische Reich mit seinen Provinzen im 2 Jahrhundert nach Christus. 15 n. Chr hatten die Römer begonnen Süddeutschland schrittweise zu erobern.  Damit begann die 280-jährige römische Epoche in "Germanien".

 

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Im Jahr 15 v. Chr hatten die Römer den Plan das Gebiet des heutigen Baden- Württembergs zu unterwerfen. Sie drangen bis in das Alpenvorland und nach Augsburg  vor und errichteten dort Provinzen.

 

 

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schrittweise Eroberung Südwestdeutschland nach der für die Römer verheerender Schlacht im Teutoburger Wald. im Norden Deutschlands. Der Plan "Germanien bis zur Elbe" wird aufgegeben . Süddeutschland wird erobert.

 

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Die Karte zeigt die Grenzbefestigung um 90 n. Chr.

 

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Zu sehen sind verschiedenen Eroberung und Grenzbefestigungen bis ins 3 Jahrhundert. Auch der Limes ist erkennbar. Die wichtigsten Eroberer sind Traian, Hadrian und Antoninus Pius (ca. 150 n. Chr)

 

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Die Karte zeigt die wichtigsten Gebietskörperschaften/ Städte (civitas) in Süddeutschland: Rottweil (Area Flaviae)Rottenburg (Sumelocenna) und Augsburg (Augustae Vindelicum). Man sieht die Einteilung iin die drei Bereiche Belgica, Germania Superior und Raetia.

 

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Das Bild zeigt die Grenzbefestigung (Limes) um 150 n. Chr.  Dieses bestand aus halbierten Eichenstämmen.  Diesen wurde nach und nach durch Steinmauern (Bild 2) ersetzet.  Bild 3 zeigt ein römische Kaserne und Bild 4 zeigt wiederrum ein Kastell zur Überwachung der Grenze.

 

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Das Bild zeigt die Grenzbefestigung (Limes) um 150 n. Chr.  Dieses bestand aus halbierten Eichenstämmen.  Diesen wurde nach und nach durch Steinmauern (Bild 2) ersetzet.  Bild 3 zeigt ein römische Kaserne und Bild 4 zeigt wiederrum ein Kastell zur Überwachung der Grenze. 

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Verwaltung erfolgte mit einer sehr kleinen Anzahl von Verwaltungsfachleuten.

Die größten Verwaltungseinheiten des Reiches= Provinzen mit Satthalter an der Spitze

= Oberster Richter diese waren für Recht & Ordnung verantwortlich.

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Auf dem Bild sieht man die verschiedenen Provinzen an der Reichsgrenze.

 

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Beneficianer:

 --> Von den Legionen abkommandierte Soldaten waren dem Statthalter untergesetzt.

  --> Ihre Aufgaben Unterlagen in der Untersuchung von Rechtsverstößen ( auch Landesverrat& illegaler Waffenhandel), Verhaftung der Beschuldigten & ihre Aufgabe lag auch in der Abfassung von Untersuchungsgeschichten & Verhörprotokollen. Diese als Grundlage für den Prozess vor dem Statthalter dienten.

Dienststelle:--> eine dichte Kette entlang der Limes

                  --> wichtigen Straßenkrenzungen im Hinterland

-Einzelner Leitet, dessen Dienstzeit mind. 6 Monate betrug.

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Wie wurden Provinzen regiert & verwaltet?

Es gab vier rechtliche Gruppen:

Römischen Bürger

Frei Bürger

Freigelassenen

Sklaven

Innerhalb der Bevölkerung mit röm. Bürgerrecht gab es vier soziale Rangstufen:

Kaiser =  Oberbefehlshaber

Senatoren = Elite des röm. Reiches

Ritter

Bürgerschaft

Familienstatus

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Quelle: Landesmedienzentrum Baden Württemberg

 

 

Roter Faden- Zusammenfassung

 

Das Erbe der Römer sind die romanischen Sprachen, die sich aus Latein entwickelt haben. Dazu gehöre

(nicht nur Deutsch, sondern auch) Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Rumänisch.  Deutsch

gehört mit Englisch, Holländisch, Norwegisch und Schwedisch zu den germanischen Sprachen.

Auch die lateinische Schrift hat fast ganz Europa übernommen und dadurch hat jeder die Möglichkeit andere

Sprachen "einfach" zu lesen und zu lernen.  Ausnahmen sind der russisch-geprägte Teil Europas und der griechische.

Zivilisatiorische Vorbildfunktion: Die römischen Straßen sind zum Teil sogar moderner und effizienter als die des

europäischen Mittelalters. Diese Straßen waren zum größten Teil befestigt und wurde sehr strikt geplant. Die Römer

verstanden die Badekultur als wichtigen Teil der Zivilisation. Jedes Kastell hatte ein Bad und es gab auch

verschiedene Badevorgänge. Dabei ging es immer von warm nach kalt. Auch die geplante und

durchstrukturierteLandwirtschaft (villa rustica = Gutshof) war eine römische Erfindung. Planstädte mit Infrastruktur

und geordneten Straßenzüge. Hygiene: vorbildliche Wasser und- Abwasserentsorgung. Architektur: Repräsentative

öffentliche Gebäude wie z.B das Colosseum in Rom.

Römisches Recht: Erst die Römer standardisieren und kodifizieren das Recht. Dieses Prinzip wird in Deutschland ab

dem 15. JH übernommen. Die Landrechte der Frühen Neuzeit (um 1500) enthielten Bestimmungen für alle möglichen

Rechtsbereiche: Strafrecht, Privatrecht, Polizei, Lehen- und Verfasssungsrecht.

Römisch-katholische Kirche: Vor 300 n.Chr. wiederholt Christenverfolgungen im römischen Reich. Um 313 n. Chr.

wird das Toleranzedikt unter Kaiser Konstantin veröffentlicht, dies bietet für die Bürger des römischen Reichs

Religionsfreiheit. 380/90 n. Chr. wird das Christentum unter Kaiser Theodosius Staatsreligion. Nun stellt sich die

Frage: "Wie kommt die christliche Religion zu uns?".  375 n.Chr. begann die Völkerwanderung, d.h. germanische

Stämme erobern römische Gebiete und gründen Reiche. Das bedeutet den Untergang des weströmischen Reichs

(um 500 n. Chr.). Das oströmische Reich mit Byzanz und Konstantinopel bleibt jedoch bleibt noch einige Zeit bestehen

(bis 1453). Der merowingische König Chlodwig lässt sich 496 n. Chr taufen (fränkischer König). Daduch hat sich fast

das gesamte französische Volk taufen lassen.  Karl der Große wird 800 n. Chr. vom Papst gesalbt und damit dominiert

das christliche Europa. Die Sachsen wurden dann mit Gewalt bekehrt.