1.2 Julikrise

Zusammenfassung der Julikrise( CD Julikrise 1914 -> Präsentation)


(1. Folie)

Der Beginn der Julikrise erfolgte durch das Attentat von Sarajewo am 28.6.1914 auf den Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau.

(2. Folie)

Laut eines Augenzeugens waren es zwei Attentate. Auf der hinfahrt warf ein Terrorist eine Bombe auf das Auto des Erzherzog, der Erzherzog wollte die Rundfahrt abändern , doch diese Information war dem Auto das vor dem Erzherzog fuhr nicht richtig bekannt gegeben worden, das Auto bog in die falsche Straße. Der Landeskomandierende bemerkte dies und die ganze Auto Kolonne hielt an. Diesen Augenblick nutze der Täter und Schoss von der rechten Seite auf das Thronfolgerpaar.

Das Attentat

(3. Folie)

Die meisten Attentäter,(serbische Freiheitskämpfer) wurden gefasst.
(-> Todschütze -> Gavrilo Princip)
Die serbischen Nationalisten hatten Österreich die Annexion nie verziehen.Österreich sollte aus den besetzten Gebieten hinaus gebompt werden.

Der Attentäter wird geschnappt

(4. Folie)

Anfang des 19. Jahrhundert--> Osmanisches Reich unter Besitz des Balkans, politisch/wirtschaftlich setzt bald der Niedergang ein.
Jeder wollte etwas vom Balkan ab haben:
- alle Großmächte wie z.B. Russland....
1872 lösten sich die Serben aus dem Osmanischen Reich.
1.


(5. Folie)

Balkanstaaten wurden durch Aufstand der Balkanvölker und durch den von Russland geführten Krieg gegen das Osmanische Reich unabhängig.
Österreich-Ungarn sicherte sich Verwaltungsrechte in Bosnien-Herzegowina. Serbien erreichte auf dem Weg zu einem Großserbischen Reich fast eine Verdoppelung seines Gebietes.

2.


(6. Folie)  

1908 annektierte Österreich-Ungarn dann Bosnien-Herzegowina.
Serbien protestierte, konnte aber ohne russische Unterstützung die Annexion nicht verhindern.
Russland, noch geschwächt durch die Niederlage im russisch-japanischen Krieg von 1904/05, beließ es bei Warnungen. 
Der  Balkan kam dadurch leider nicht zur RuheSerbiens.
3.

(7. Folie)

Serbien wollte sich aber dennoch weiter ausdehnen, gemeinsam mit Griechenland im Juni 1913 provozierten sie den Zweiten Balkankrieg gegen Bulgarien heraus.
Die Bulgaren unterlagen stark, weitere Gebiete kamen zu Serbien.
Österreich-Ungarn stand jedoch jeder weiteren serbischen Ausdehnung im Weg, und der Konflikt zwischen den beiden Ländern war damit schon vorprogrammiert.
Einen offenen Krieg konnte Serbien nicht wagen, aber – so die Hoffnung der serbischen Nationalisten auf Anschläge und Attentate.
4.

(8. Folie)

Der Tod des österreichischen Thronfolgerpaares war nicht nur ein Erschütternder Mordanschlag, sondern der Auslöser an dem sich der Konflikt zwischen den serben und österreichern nun entzünden musste. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. merkte auch das man die serben nicht unterschätzen durfte und er drückte sich so aus:"Mit den Serben muss aufgeräumt werden, und zwar bald.“
Jedoch fragten sich alle, ob Russland weiterhin als der große mächtige Bruder hinder den serben stehen würde. Und wie weit würde das Deutsche Reich einen österreichischen Kriegskurs gegen Serbien unterstützen?All diese Fragen waren offen. 

(9. Folie)

Am 5. und 6. Juli 1914 sollte genau diese Frage vom  Graf Hoyos geklärt werden. Die deutsche Antwort fiel wunschgemäß aus: „In Treue fest“ war die Botschaft – eine bedingungslose Unterstützung der österreichischen Politik gegenüber Serbien.
Dies kam einem deutschen „Blankoscheck“ gleich, selbst für den Fall das Russland eingreifen würde. Wenn Russland den Krieg zu vermeiden suchte dann bliebe es bei einem lokalen Krieg auf dem Balkan. Wenn Russland eingreifen würde,  käme es eben zu einem großen Krieg. Der „große Krieg“ so wie die Deutschen sagten war auf Dauer sowieso nicht zu verhindern. Angesichts der russischen Rüstungsanstrengungen sollte er lieber früher als später kommen. ( und so kam es dann auch)

(10. Folie)

Serbien wurde von Österreich-Ungarn ein Ultimatum gestellt, das sie nicht annehmen konnten – und das sie auch nicht annehmen sollten. Dennoch akzeptierte die serbische Regierung auf russischen Druck hin fast alle Bedingungen, jedoch mit einer Ausnahme: Österreichische Beamte sollten sollten aufhören Nachforschungen zu dem Attentats von Sarajewo anzustellen. Damit hatte die Wiener Regierung einen Vorwand für die Kriegserklärung. (Die österreichisch-ungarische Armee machte mobil.)


(11. Folie)

Seit 1894 bestand ein russisches-französisches Bündnis. Russland konnte im Kriegsfall mit französischer Unterstützung rechnen. Frankreich dagegen konnt Deutschland den sie als bedrohlichen, wirtschaftlichen und militärischen Nachbar sahen, durch die russische Unterstützung sehr gut in Schach halten.  Manche französische Politiker dachten auch an den verlorenen Krieg von 1870/71 und die Rückeroberung von Elsass-Lothringen.

(12. Folie)

Am 28. Juli -> österreichische Kriegserklärung an Serbien.
Am nächsten Tag begann bereits die Beschießung durch die österreichische Artillerie.
Russland schreckte nicht wie 1908 vor dem Krieg zurück, sondern begann sofort mit einer Teilmobilmachung seiner Armeen.

(13. Folie) 

Der Große Kriegsplan des deutschen Generalstabs, sah im Falle eines Zweifrontenkrieges einen sofortigen Angriff gegen Frankreich vor. Der Angriff sollte über das neutrale Belgien erfolgen und einen schnellen Sieg nach spätestens sechs Wochen herbeiführen. Danach sollten die Truppen  gegen die russischen Armeen kämpfen. Der Erfolg hing jedoch sehr stark von der Geschwindigkeit der Soldaten ab. Für politische Überlegungen blieb deshalb in der Julikrise keine Zeit. Alles wurde ignoriert sogar die Info das England sich in den Krieg einschalten könnte beeindruckte die deutsche Reichsleitung nicht.

(14. Folie)

1914 stellte Russland1,3 Millionen Soldaten bereit.
Im Kriegsfall konnten 3 Millionen Mann mobilisiert werden.
Alle waren entschlossen die herausvorderung anzunehemn und die Ehre Russlands zu retten. 
In zehn Telegrammen zwischen dem 29. Juli und dem 1. August 1914 machten sich Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus II.  für einen Weltkrieg verantwortlich. Jetzt ging es der deutschen Reichsleitung nur noch um die eigene MObilmachung ihrer Armee, sowie die nachfolgende Kriegserklärung am 1. August als Verteidigungsmaßnahme darstellen zu können.

(15. Folie)

Am  31.7.1914 eine Ansprache des Kaisers vorm Berliner Schloss
( Volk wird eingestimmt)

(16. Folie)

Die Propaganda und die Worte Wilhelms zeigten ihre Wirkung.
Mit Beginn der russischen Mobilmachung waren alle davon überzeugt, dass es nun gelte, einem russischen Angriff zuvorzukommen.
Wie amn so schön sagt, sie wagten den Sprung in dunkle!


aaaaaaaaaaaaaaaaa
( Hier sieht man noch mal an Hand eines Schaubilds die Folgen der Bündnissautomatik.)